Dass das Hammerwurfteam des LAZ Soest seinen Teil zum überragenden Westfalenmeisterschaftswochenende seines Vereins, der am Ende an zwei Veranstaltungsorten unglaubliche 13 Goldmedaillen holte, beitragen würde, war eigentlich schon im Vorfeld klar. Die Werferinnen und Werfer von Coach Ralf Reinhard gehören seit Jahren zur Landesspitze und sammeln regelmäßig Titel und vordere Platzierungen.
Im Olfener Steversportpark, wo die Meisterschaften in der anspruchsvollen Wurfdisziplin stattfanden, stimmten für die Soester auch in diesem Jahr die Resultate. 4 Mal Gold, 1 Mal Silber und 2 Mal Bronze lautete am Ende erneut die eindrucksvolle Bilanz. Erfolgsgaranten wie U18-Athletin Nia Ferige (44,92 Meter) und Marlene Soer in der W15 (33,64 Meter) sorgten wie erwartet für klare Siege. Anders sah dies bei den Meisterschaftsneulingen Til Jaschke (M12, 19,62 Meter) und Lina Raatz (W12, 25,82 Meter) aus. Man war gespannt, ob sie mit der ungewohnten, großen Herausforderung zurechtkommen würden. Doch die beiden jungen Debütanten überraschten ihren Trainer positiv, holten nicht nur die Westfalentitel in ihren Altersklassen, sondern glänzten auch mit tollen Weiten. Dabei freute sich Reinhard insbesondere über die Entwicklung von Lina Raatz, die mit 25,82 Metern eine neue persönliche Bestleistung aufstellte.
Hannah Eppe wurde Westfälische Vizemeisterin bei den W14-Mädchen. Sie erzielte 30,84 Meter. Bronze holten Elisabeth auf der Beck (W14, 23,25 Meter) und Maleen Romeo (Frauen, 35,94 Meter). Rosalie Tigges (W13, 22,26 Meter) landete auf Platz vier. Außerhalb der Westfalenwertung trat Banusha Mayooran an. Die in der AK W11 startende Soesterin ist für den Meisterschaftswettbewerb noch zu jung. hab


