Falk Wendrich überzeugt beim Tag der Überflieger

Einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnete Hochspringer Falk Wendrich vom LAZ Soest beim Event „Tage der Überflieger“ in Essen. Mit 2,23 Metern steigerte sich der 31-Jährige gegenüber dem Saisonauftakt in Osterode um sechs Zentimeter und wurde in einem starken Teilnehmerfeld mit Springern aus acht verschieden Ländern, u.a. aus Mexico und Südafrika, Dritter.

„Es hat mich sehr gefreut, in diesem Weltklassefeld absolut konkurrenzfähig zu sein“, berichtete Wendrich, dem später eine Schlüsselsituation des Wettkampfes nicht aus dem Kopf gegangen war. Nachdem er zum Auftakt 2,10 Meter und danach 2,15 Meter übersprungen hatte, riss der Soester in der Essener Innenstadt den zweiten Versuch über 2,19 Meter deutlich. „Da habe ich für einen Moment die Hochsprungwelt nicht mehr verstanden. Wichtig war es aber dann, die Enttäuschung sofort hinter mir zu lassen und der dritte Versuch ist dann ein perfekter Sprung“. Das habe ihm auch Mut gemacht, erinnert er sich.

Hätte der LAZ-Athlet dabei keinen Erfolg gehabt, der Absturz auf Platz 10 der Konkurrenz wäre die Folge gewesen. So ging es für Wendrich aber weiter und bei 2,23 Metern war es erneut wieder erst der dritte Versuch, der funktionierte. „Ziel für mich muss es zukünftig sein, konstanter zu werden. Dritte Versuch kosten viel mentale Energie“. Die würde Wendrich sich natürlich gerne sparen. Doch letztendlich war er natürlich froh, hinter Sieger Tobias Potye (2,30 Meter, Munich Athletics) und dem mit 2,23 Metern höhengleichen Italiener Christian Falocchi auf das Podium gesprungen zu sein. „Das war jetzt der zweite Wettkampf in Folge, in dem ich über mich hinausgewachsen bin. Aktuell bin ich wirklich in der Lage, immer das Maximum herauszuholen“, bilanzierte Wendrich nach seinem Auftritt im Ruhrgebiet. hab