Auf erneut großes Interesse stieß der Sprintabend des LAZ Soest, den die Leichtathleten traditionell am 30. April im Schulzenrum ausrichten. Aus allen Himmelsrichtungen von Nordrhein-Westfalen und sogar aus Hessen waren Sportlerinnen und Sportler aus 13 Vereinen angereist und sorgten für insgesamt 248 Einzelstarts. Neben den klassischen Hürdendistanzen von 60 Meter bis 110 Meter und dem 200-Meter-Sprint standen mit den 30 Metern fliegend, den 80 Metern und den 150 Metern wieder sogenannte „krumme“ Disziplinen auf dem Programm. Diese gehören zwar nicht zum offiziellen Wettkampfkatalog, bieten aber zu diesem frühen Saisonzeitpunkt wichtige Rückschlüsse zum Trainingszustand.
Selbst Deutschlands erfolgreichster Leichtathletikverein, der TSV Bayer Leverkusen, hatte mehrere Aktive in die Bördestadt geschickt, die mit einigen starken Leistungen glänzten. So sorgten Elenor Servatius (weibl. Jugend U18) mit 14,54 Sekunden über 100-Meter-Hürden, Lennox Lewis Giesen (männl. Jugend U20) mit 15,08 Sekunden über 110-Meter Hürden und Allen Cole (männl. Jugend U18) mit 22,21 Sekunden über 200 Meter für die jeweiligen Spitzenzeiten in ihren Altersklassen.
Aber auch aus Soester Sicht gab es eine ganze Reihe von ausgezeichneten Resultaten, die insbesondere im Hinblick auf die Westfälischen Mehrkampfmeisterschaften in zwei Wochen in Düsseldorf optimistisch stimmen. Gut gerüstet für die Landestitelkämpfe präsentierte sich M15-Athlet Rafael Hesse. Der DM-Bronzemedaillengewinner im Neunkampf von 2025 überzeugte mit teilweise deutlichen Steigerungen im 80-Meter-Hürdensprint, über 30 Meter fliegend, 80 Meter und 150 Meter. Aber auch die Leistungen der übrigen Mehrkämferinnen und Mehrkämpfer, die in Düsseldorf an den Start gehen werden, überzeugten. So zum Beispiel Michel Bottin (M14) und Greta Karsten (W14) sowie Nia Ferige (w. Jugend U18) bei ihrem jeweils ersten Einsatz über 80 Meter-Hürden bzw. 100-Meter-Hürden.
Für die absolute Tagesbestzeit über 30 Meter fliegend sorgte U20-Sprinter Matthis Eckhoff. Mit seinen 3,10 Sekunden stellte er eine persönliche Bestzeit auf und ließ seinen seinen Vereinskameraden Moritz Langenscheidt (3,22 Sekunden) hinter sich. Über 150 Meter drehte der Langsprint-Spezialist jedoch den Spieß um und lag in 16,91 Sekunden vor Eckhoff (17,32 Sekunden). Ganz am Ende der Veranstaltung konnten sich die LAZ-Trainer sogar noch über zwei DM-Normen ihrer Schützlinge freuen. Die Masters-Sprinterinnen Ines Rustemeyer (W50, 30,53 Sekunden) und Dr. Walburga Menzebach (W50, 32,48 Sekunden) unterboten über 200 Meter die erforderlichen 33,00 Sekunden. Ganz knapp verfehlte Dr. Janina Biegel mit 33,07 die Qualifikationszeit (30,00 Sekunden) für die Deutschen Meisterschaften in der W45. hab


