Erfolgreiches DM-Wochenende: Masters-Athletinnen glänzen mit persönlichen Bestleistungen und Top-Resultaten

Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Masters in Düsseldorf am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Athletinnen des LAZ Soest in guter Form und konnten mehrere persönliche Bestleistungen sowie Top-Platzierungen erzielen. Mit fünf Starterinnen stellte die Masters-Gruppe des LAZ Soest zudem einen neuen vereinsinternen Teilnahmerekord bei Deutschen Meisterschaften der Masters auf.

Die beste Platzierung gelang Ines Rustemeyer im Hochsprung der W50 mit Platz 4. Sie begann ihren Wettkampf souverän bei 1,23 Meter und überquerte jede Höhe zunächst im ersten Versuch. Erst bei 1,35 Metern musste sie in den dritten Versuch. Schon bei den Deutschen Meisterschaften im vergangenen Sommer in Gotha hatte die Latte bei dieser Höhe bedenklich gewackelt, war damals jedoch liegen geblieben und hatte ihr eine neue Bestleistung beschert. Diesmal sah es zunächst ähnlich aus, doch am Ende fiel die Latte. Mit übersprungenen 1,32 Metern und somit Hallenbestleistung, zeigte Rustemeyer dennoch einen starken Wettkampf.

Auch im Sprint ging Rustemeyer an den Start. Über 60 Meter blieb sie mit 9,14 Sekunden etwas hinter ihren Erwartungen, was auf einen nicht optimalen Start zurückzuführen war. In der Endabrechnung bedeutete dies Platz neun. Über die 200 Meter lief sie anschließend solide 30,55 Sekunden und belegte damit Rang fünf.

Melanie Bissa startete in der W45 über 1500 Meter, doch auch über die 800 Meter hatte sie die Qualifikationszeit im Vorfeld erzielt. Bis kurz vor Meldeschluss war noch offen über welche Strecke sie bei ihren erste Deutschen Meisterschaften antreten würde. Die Wahl fiel schließlich auf die längere Distanz aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen in der Vorbereitung. Mit 5:50,03 Minuten verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um eine Sekunde und durfte sich bei ihrer DM-Premiere direkt über einen starken fünften Platz freuen.

Janina Biegel trat in der W45 über 60 Meter sowie im Weitsprung an. Im Weitsprung gelang ihr im zweiten Versuch mit 4,29 Metern eine neue Hallenbestleistung. Damit belegte sie in der Endabrechnung Platz acht. Über die 60 Meter konnte sie ihre erst im Januar aufgestellte persönliche Bestleistung erneut steigern: Mit nun 8,86 Sekunden lief sie so schnell wie noch nie und belegte – wie bereits bei den DM im vergangenen Sommer – Rang zehn.

Für besondere Spannung sorgte auch der erste DM-Start von Walburga Menzebach über 60 Meter in der W50. Entsprechend groß war die Nervosität vor dem Rennen. Doch mit einem blitzschnellen Start zeigte sie eine hervorragende Reaktion aus dem Block und steigerte ihre erst zwei Wochen zuvor aufgestellte persönliche Bestleistung von 9,67 Sekunden deutlich. Mit 9,47 Sekunden unterbot sie ihre Bestmarke um zwei Zehntelsekunden und freute sich riesig über diese Leistung sowie Platz 15 im starken Teilnehmerfeld.

Beim parallel stattfindenden Winterwurf mit frühlingshaften Temperaturen kam Hammerwerferin Sandra Straub mit zwei ungültigen Versuchen zunächst nicht gut in den Wettkampf. Im vierten Versuch gelang ihr schließlich mit 31,43 Metern noch eine akzeptable Weite. Damit sicherte sie sich am Ende Rang fünf in der W50 Konkurrenz.