Winterwurfmeeting 2026 des LAZ Soest im Schnee

Diese Veranstaltung wurde ihrem Namen vollauf gerecht. Das Winterwurfmeeting des LAZ Soest am vergangenen Samstag im verschneiten Schulzentrum hatte in der Tat die zutreffende Bezeichnung und stellte die insgesamt 25 unentwegten Hammerwerferinnen und Hammerwerfer bei Minustemperaturen und zeitweisem Schneefall vor besondere Herausforderungen.

Mit zehn Sportlern, darunter die Disziplinneulinge Banusha Mayooran (W11), Til Jaschke (M12) und Dr. Moritz Biegel (M40), stellte der Veranstalter den Großteil der Teilnehmer, die u.a. aus Köln, Krefeld, Pulheim, Kleinenbroich, Coesfeld und Senden kamen. Die LAZ-Debütannten machten ihre Sache gut und erzielten bei ihrem ersten Hammerwurfwettkampf ansprechende Leistungen. Die erst 10-jährige Banusha Mayooran (W11) kam auf 16,63 Meter, Til Jaschke (M12) erzielte 16,81 Meter. Dr. Moritz Biegel hatte es in der Altersklasse M40 mit dem 7,257 Kilo schweren Männergerät zu tun und beförderte es auf 23,07 Meter.

Auf mittlerweile zehn Jahre Erfahrung im Hammerwurf blickt Annika Straub zurück. Sie war damals die erste Athletin, die zusammen mit LAZ-Trainer Ralf Reinhard 2015 vorsichtige Schritte in der damals in der Bördestadt weitgehend unbekannten Disziplin unternahm. Am Samstag musste sich Straub, die in den zurückliegenden Jahren in Westfalen nahezu durchgehend die Nummer eins im Hammerwurf der Frauen war, diesmal mit für sie eher durchschnittlichen 42,12 Metern zufriedengeben. Im gleichen Wettbewerb erzielte Straubs Vereinskameradin Antonia Böttiger trotz längerer, berufsbedingter Trainings- und Wettkampfpause respektable 32,40 Meter. Einen verhaltenen Jahresauftakt verzeichnete U18-Athletin Nia Ferige. Die DM-Sechste des Vorjahres bei der W15 mit einer persönlichen Bestmarke von 44,79 Metern erreichte 41,17 Meter.

Zum zweiten Mal auf fremdem Terrain bewegte sich Mehrkampftalent Rafael Hesse. Der DM-Bronzemedaillengewinner des Jahres 2025 im Neunkampf der M14 knackte mit 30,64 Metern erstmals die 30-Meter-Marke. Hannah Eppe, im vergangenen Jahr noch in der U14
startberechtigt, hatte ihren ersten Einsatz mit dem um einen Kilo schwereren Drei-Kilo-Hammer zu tun und kam auf 25,08 Meter. Für die erfahrene W50-Athletin Sandra Straub bedeutete das Meeting eine wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zu den Deutschen Winterwurfmeisterschaften der Masters im März. Mit ihren 30,07 Metern zeigte sie sich zufrieden. Ihre Vereinskameradin Margareta Böttiger (W50) erreichte 27,76 Meter. hab