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Montag, 27 Mai 2019 09:00

Falk Wendrich startet bei Hochschul-DM in die Saison

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Falk Wendrich. Falk Wendrich. Archivfoto: Bottin

Für den Start in die Freiluftsaison hat Falk Wendrich (LAZ Soest) einen ganz langen Anlauf genommen. Nach drei Trainingslagern sagt der Soester Hochspringer nun: „Ich bin so fit wie noch nie zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison.“ In der biomechanischen Analyse hat er seine Bewegungsabläufe zuletzt genau unter die Lupe genommen und die Ergebnisse seien so gut wie noch nie gewesen. Am Donnerstag steht für den 23-Jährigen der erste richtige Leistungstest an – und hier kann Wendrich gleich die erste Medaille der Saison gewinnen.

Bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft in Köln zählt er zu den Titelfavoriten. Dabei wird er jedoch vermutlich noch nicht seine komplette Leistungsfähigkeit abrufen können. „Ich weiß nicht so ganz genau, was mich in Köln erwartet, beim Abschlusstraining war ich noch etwas erschöpft“, so Wendrich, der erst vergangene Woche Mittwoch aus dem Trainingslager im türkischen Belek zurückgekehrt ist.

Der Titelgewinn bei der Studenten-DM in Köln-Müngersdorf ist für den Soester jedoch ohnehin zweitrangig. Viel wichtiger sei ein guter Start in diese lange Saison, an deren Ende die Weltmeisterschaft in Doha (Katar) stehen soll. „Wenn ich fit bleibe, werde ich die WM-Norm auf jeden Fall springen, die Frage ist eigentlich nur, wann“, sagt Wendrich selbstbewusst. Um das Ticket für den Saisonhöhepunkt zu lösen, muss er mindestens 2,28 Meter hoch springen, seine persönliche Bestleistung liegt nur einen Zentimeter höher. Doch er hofft, dass ihm die lange Saison mit dem späten WM-Termin Ende September gelegen kommt. „Ich bin froh, dass die Saison so lang ist, was ich wirklich drauf habe, kann ich vermutlich erst nach den ersten vier Wettkämpfen sagen“, so Wendrich.

Nach der Hochschulmeisterschaft in Köln geht es für ihn schon drei Tage später im niedersächsischen Garbsen beim traditionell international gut besetzten Springer-Meeting weiter. Die kurze Pause zwischen den beiden Wettkämpfen stört ihn jedoch nicht. „Bei der WM in Doha wird es auch so sein, dass zwischen Qualifikation und Finale zwei Tage Pause sind, so kann ich mich schon mal darauf einstimmen“, meint er. mo

Quelle: Soester Anzeiger

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