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Dienstag, 20 November 2018 17:53

„Es läuft auf Professionalisierung hinaus“

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Das LAZ beim Zukunftscheck. Das LAZ beim Zukunftscheck. Foto: Moritz

Eigentlich sollte es um Probleme und Baustellen gehen. Als Raffael Diers eine erste Bestandsaufnahme des Vereinslebens beim Leichtathletikzentrum (LAZ) Soest machte, gab es zunächst jedoch ein Lob. „Es gibt kaum Punkte, bei denen ihr bei null anfangt, bei euch läuft es eher auf eine Weiterentwicklung und Professionalisierung hinaus“, sagte Diers am Montagabend zu den gut zehn Vorstandsmitgliedern, Trainern, Sportlern und Eltern, die gekommen waren, um mit dem Experten des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) über die Zukunft des LAZ Soest zu sprechen.

Wie schon die Fußballer von Preußen TV Werl hatte sich das LAZ für die Pilotphase des Vereinszukunftschecks beworben und als einziger Leichtathletik-Verein im Landesverband den Zuschlag bekommen. Innerhalb von drei Stunden erarbeitete Diers mit den LAZ-Mitgliedern, was die Vereinskultur des LAZ ausmacht, welche Ziele der Verein hat und, inwiefern sich die Struktur des Vereins weiterentwickeln kann. Dabei kristallisierten sich im Laufe des Abends zwei Baustellen heraus. Für die nahe Zukunft empfahl Diers dem Verein in Form eines Organigramms festzuhalten, wer sich beim LAZ um welche Aufgaben kümmert. In einem verhältnismäßig kleinen Verein wie dem LAZ Soest mit seinen rund 230 Mitgliedern sei es oft so, dass sich über die Jahre bestimmte Zuständigkeiten einspielten. Ein Organigramm könne jedoch dabei helfen, Aufgaben klarer zu verteilen und voneinander abzugrenzen. „Gerade, wenn neue Leute in den Verein oder in den Vorstand kommen, ist es so viel einfacher sich zurechtzufinden“, sagte Diers und sprach damit eine Herausforderung an, vor der das LAZ schon in wenigen Monaten stehen wird. So hat die langjährige Vorsitzende Heidrun Gruber angekündigt, sich bei der nächsten Jahreshauptversammlung Ende Januar nach 20 Jahren an der Vereinsspitze nicht erneut zur Wahl zu stellen.

Als zweite, eher mittelfristige Baustelle definierten die LAZ-Mitglieder den Ausbau des Marketings und die gezielte Ansprache von Sponsoren, um so unter anderem die Infrastruktur des Vereins weiter auszubauen. „Das sollte immer eines der Ziele unseres Vereins sein“, kommentierte LAZ-Trainer und Gerätewart Harald Bottin. Damit vom Vereinszukunftscheck mehr übrig bleibt, als drei Plakate mit Ideen und Herausforderungen, möchte der LAZ-Vorstand die Anregungen aus dem Abend in den nächsten Wochen in Ruhe aufarbeiten. Das erste Fazit des Vereinszukunftschecks fiel bei den LAZ-Mitgliedern gemischt aus. Während sich die einen konkretere Ideen zu Problemen wie etwas der Trainer- oder Sponsorengewinnung erhofft hatten, lobten die anderen den externen Blick auf die Strukturen des Vereins. mo

Quelle: Soester Anzeiger

 

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