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Dienstag, 12 Juni 2018 10:11

Annika Straub wirft DM-Norm

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Annika Straub nach der Siegerehrung Annika Straub nach der Siegerehrung Ralf F. Reinhard

Es ist geschafft! Unter den Augen von Bundestrainer Helge Zölkau und Nachwuchs Bundestrainer Ron Hermann Hütcher warf Annika Straub am vergangenen Sonntag in Braunschweig beim 6. Internationalen Jugend Hammerwurfmeeting die Norm für die Deutschen U20-Jugendmeisterschaften in Rostock Ende Juli.
In einem hochkarätig, international besetzten Feld ging sie mit dem Hammer auf Rekordjagd. Den Wettkampf souverän gewinnen konnte die Ägypterin Rawan Aymen Ibra. Barakat mit einer ausgezeichneten Weite von 59,08 Metern, gefolgt von Lilly Lützner vom Dresdner SC mit 52,32 Metern und der Griechin Maria Topouzi die den Hammer auf gute 48,68 Meter schleudern konnte. Den vierten Platz sicherte sich Henriette Heinichen mit 48,45 Metern, gefolgt von Annika Straub auf dem fünften Platz mit 42,32 Metern. Hingegen schaffte Victoria Sade Adu vom SV Preußen Berlin mit sechs ungültigen Versuchen, die eine Meldeleistung von 56,96 Metern aufwies, die angestrebte WM-Norm von 59,50 Metern nicht.

Bemerkenswert war aber, das die Ägypterin und die Griechin noch der jüngeren U18-Wettkampfklasse angehören und eigentlich einen drei Kilogramm schweren Hammer werfen. Die guten Leistungen der Konkurentinnen beflügelten Annika Straub. So konnte sie gleich im ersten Versuch den vier Kilogramm schweren Hammer auf die neue Bestweite von 41,75 Metern schleudern. Vom guten ersten Wurf motiviert, wollte sie gleich im nächsten Durchgang die noch fehlenden 25 Zentimeter weiter werfen, aber hierbei verkrampfte sie ein wenig , so dass der Wurf misslang. Die Sorgen lösten sich nach dem dritten Durchgang wie von selbst in Luft auf. Hier konnte sie mit guter und stabiler Drehtechnik den Hammer auf die neue persönliche Bestweite von 42,32 Metern schleudern, welches die Deutsche Norm bedeutete. Glücklich und mit einem Lächeln im Gesicht kehrte sie aus dem Ring zurück. Die letzten drei Versuche konnte sie nach dem Abwurf alle nicht sicher stehen, so dass diese leider ungültig waren. Was für ein Tag für Annika Straub und Trainer Ralf Reinhard, kehrten sie mit Deutscher Norm, persönliche Bestleistung, Vereinsrekord und einer Platzierung aktuell unter den 25 Besten in Deutschland nach Hause zurück.
Für das LAZ Soest haben sich bis jetzt drei AthletInnen für Deutsche Meisterschaften qualifiziert. Falk Wendrich im Hochsprung, Linda Grabenmeier im Stabhochsprung und Annika Straub im Hammerwurf.

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