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Sonntag, 18 Juni 2017 10:41

Falk Wendrich gewinnt DM-Gold

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Jubel nach dem 2,20 Meter-Sprung. Jubel nach dem 2,20 Meter-Sprung. Foto: Bottin

Seine Zuversicht hat nicht getäuscht: Hochspringer Falk Wendrich vom LAZ Soest wurde am Samstag zum sechsten Mal in seiner Karriere Deutscher Meister. Im Leverkusener Stadion Manfort holte sich der 22-Jährige nach einem spannenden Duell mit dem Münchner Tobias Potye mit 2,20 Metern den nationalen U23-Titel und konnte nach einigen „Durststrecken“-Jahren endlich wieder über DM-Gold jubeln.

Obwohl sich sein Konkurrent von der LG Stadtwerke München sechs Tage zuvor mit 2,25 Metern in Regensburg an die Spitze der deutschen Juniorenbestenliste gesetzt hatte, ging Wendrich unbeeindruckt, aber mit viel Selbstvertrauen und Entschlossenheit in den Wettkampf. Sicherheit gab ihm die Tatsache, dass er in den bisherigen Springen dieser Saison immer mit konstanten Leistungen jenseits der 2,20-Meter-Marke hatte aufwarten können. Und so war es das erwartete Duell zwischen dem Westfalen und dem Bayern, der Zweikampf zwischen dem U20-Vize-Weltmeister von 2012 und dem U20-Europameister von 2013. Beide Athleten stiegen bei 2,04 Metern in die Konkurrenz ein. Potye legte hier sowie bei 2,08 Metern und 2,12 Metern sicher vor, Wendrich zog ebenso souverän nach. Als die Latte bei 2,15 Metern lag, waren die meisten Springer bereits ausgeschieden, neben Potye und Wendrich nur noch der Rosenheimer Lucas Mihota, der U18-Europameister von 2016 und Tim Schenker (Chemnitz) im Rennen. Allein die beiden Letztgenannten versuchten sich über diese Höhe. Potye und der LAZ-Athlet verzichteten. Erst bei 2,18 Metern standen sie wieder im Anlauf, rissen jedoch beide im ersten Versuch.

„Das I-Tüpfelchen fehlte zwar, aber heute hatte der Titelgewinn klar den Vorrang“

Wendrich meisterte die Höhe im Anschluss und ging erstmals in Führung, da Potye drei Versuche benötigte. Ähnliches Spiel bei 2,20 Metern: Erneut brauchte der Münchner drei Versuche, während der Soester sofort mit dem ersten Sprung Erfolg hatte. Bei 2,22 Metern fiel die endgültige Entscheidung. Als Potye drei Mal scheiterte, stand der Titelgewinn für Wendrich fest. Der ließ die Latte für seinen dritten Versuch auf 2,25 Meter legen, scheiterte aber an diesem Tag (noch) an der neuen persönlichen Bestmarke.
Am Ende zog Falk Wendrich, dessen Nominierung für die U23-Europameisterschaft in Bydgoszcz (Polen, 13. – 16.07.2017) nur noch Formsache ist, sein persönliches Fazit: „Ich bin sehr zufrieden, diesen Wettkampf gewonnen zu haben. Das I-Tüpfelchen fehlte zwar, aber heute hatte der Titelgewinn klar den Vorrang“. Er sei aus einer sehr harten Krafttrainingsphase heraus in die Konkurrenz gegangen, sodass ihm ein bisschen die Frische gefehlt habe. Letztlich sei dies aber kein Problem gewesen. „Für die Zuschauer war das sicher eine spannende Angelegenheit. Auch ich konnte mir nie sicher sein“. hab

Quelle: Soester Anzeiger

 

 

 

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