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Dienstag, 14 September 2021 08:12

Herausragende LAZ-Bilanz bei Westfalenmeisterschaft

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von link: Amira Adio, Delia Ponomarenko und Saskia Gudenoge von link: Amira Adio, Delia Ponomarenko und Saskia Gudenoge Foto: Bottin

Über eine ausgezeichnete Bilanz konnten sich die fünf Sportlerinnen des LAZ Soest bei den Westfalenmeisterschaften der Altersgruppen U16, U18 und U20 am zurückliegenden Wochenende in Lage freuen. Am Ende der zwei Wettkampftage standen mit drei mal Silber und drei Mal Bronze doppelt so viele Medaillengewinne wie noch vor einem Jahr bei den Titelkämpfen in Hagen zu Buche. Ein Wehrmutstropfen blieb jedoch: Der insgeheim erhoffte Sieg bei einem ihrer insgesamt sieben Einzelstarts blieb den jungen Bördestädtern verwehrt.

Erfolgreichste Soester Athletin im Sportzentrum Werreanger mit drei Mal Edelmetall war Michelle Muschalik. Als neue Vize-Landesmeisterin bestätigte die Wippringserin im Hochsprung der Altersklasse U16 ihre erst vor zwei Wochen erzielte Bestmarke von 1,60 Meter und musste sich lediglich der an Nummer eins gemeldeten Lara Schirmbeck (Emsdetten, 1,63 Meter) geschlagen geben. Jeweils auf dem Bronzerang landete Michelle im Kugelstoßen (9,82 Meter) und im Speerwurf (34,49 Meter). Besonders mit dem 500 Gramm schweren Speer hatte sich die 15-Jährige durchaus berechtigte Siegchancen ausgerechnet, musste aber letztlich ihren technischen Mängeln Tribut zollen. Gold und Silber gingen so an Annika Seifert (Siegen, 37,28 Meter) und Neele Berenbrinker (Paderborn, 34,99 Meter).  

Nur eine Woche nach ihrem DM-Debüt in Hannover mit Platz 14 zeigte Langhürdlerin Delia Ponomarenko (W15) über 300 Meter ein sehr couragiertes Rennen und lieferte sich mit der Gladbeckerin Amira Adio einen packenden Zweikampf. Auf den letzten Metern konnte die Siebtplatzierte der deutschen Meisterschaften  jedoch den Angriff der LAZ-Athletin abwehren und passierte die Ziellinie in 46,79 Sekunden vor Ponomarenko, die sich über eine neue Bestzeit (47,06 Sekunden) freute. Mannschaftskollegin Saskia Gudenoge überraschte hier bei ihrem zweiten Lauf über diese Distanz mit dem Bronzeplatz und einer tollen Steigerung von mehr als vier Sekunden auf exakt 51,00 Sekunden.

Die dritte Silbermedaille für das LAZ Soest holte Diskuswerferin Johanna Böttiger (W15). Wie schon bei den Westfalenmeisterschaften im Vorjahr bei den W14-Mädchen landete die Wurfspezialistin mit der 1-Kilo-Scheibe erneut hinter der überragenden Wattenscheiderin Frieda Echterhoff (37,78 Meter) auf Rang zwei. Nach vielen vergeblichen Wettkämpfen und Versuchen konnte Böttiger endlich über eine neue persönliche Bestweite und ihren ersten Wurf über die begehrte 30-Meter-Marke (30,27 Meter) jubeln.

Lange auf Medaillenkurs lag auch Lina Vollmer über 100-Meter-Hürden der weiblichen Jugend U18. Die 16-Jährige kam gut aus dem Startblock und konnte ihr Rennen bis einschließlich des dritten Hindernisses kontrolliert gestalten. Nach einem kleinen Stolperer hinter der vierten Hürde verlor sie jedoch mehr und mehr an Geschwindigkeit und auf der Nebenbahn schob sich Finja Lorsbach immer näher an die Soesterin heran. Mit 15,51 Sekunden und einem Rückstand von nur sieben Hundertstel musste sich Vollmer schließlich im Ziel der Konkurrentin von der LAG Siegen geschlagen geben und landete am Ende auf dem undankbaren vierten Platz. hab

Quelle: Soester Anzeiger

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