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Dienstag, 06 August 2019 20:00

Wendrich: "Es war der beste Wettkampf der Saison"

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Das, was am Ende zählt, ist die Weltmeisterschaft, das wird Gina Lückenkemper (SCC Berlin) nicht müde zu betonen. Und so sieht sie sich nach ihrem zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin am vergangenen Wochenende auf einem guten Weg in Richtung Saisonhöhepunkt. Dass Tatjana Pinto die 100-Meter in 11,08 Sekunde rannte und damit nicht nur DM-Gold gewann, sondern auch in der deutschen Bestenliste sechs Hundertstelsekunden vor Lückenkemper steht, mag Grund für die ein oder andere kritische Frage sein, Lückenkemper beunruhigt das jedoch nicht. Ihr Fokus liegt auf der WM in Doha in acht Wochen.

„Dort geht es darum, die Top-Leistung abzurufen“, so die 22-Jährige. Zur Vorbereitung wird die Soesterin noch ein Trainingslager im Bundesleistungszentrum in Kienbaum absolvieren. „Darauf freue ich mich sehr, es sind sehr intensive Einheiten, die mich weiterbringen“, sagt die Vize-Europameisterin mit Blick auf ihre dortigen Trainingskolleginnen aus der Nationalmannschaft. Neben den Staffelwechseln wird Lückenkemper dann auch noch einmal an ihrem Start arbeiten, hier hatte sie bei ihrem DM-Auftritt einige Hundertstelsekunden liegengelassen. Dass in der Startphase noch nicht alles optimal läuft, erklärt sich vor allem dadurch, dass Lückenkemper in Absprache mit Trainer Uli Kunst ihren Startblock seit dieser Saison deutlich weiter hinter der Startlinie aufbaut als noch im vergangenen Jahr. „Die Winkel sind größer, das soll eine flüssigere Startphase ermöglichen, aber das geht auch nicht von heute auf morgen“, so die Soesterin. Ihre nächsten großen Wettkämpfe hat sie am 29. August beim Diamond League-Meeting in Zürich und drei Tage später beim ISTAF im Berliner Olympiastadion. Sollte sie sich für das Finale der Diamond League qualifizieren, möchte Lückenkemper auch am 6. September in Brüssel noch einmal antreten. Und dann steht ab dem 27. September die Weltmeisterschaft in Katar an. Die Norm (11,24 Sekunden) dafür hat sie bereits erfüllt.

Ihr ehemaliger Vereinskollege Falk Wendrich (LAZ Soest) muss auch nach der DM weiter auf die WM-Norm hoffen. Die vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geforderte Höhe liegt bei 2,30 Metern, noch bis zum 6. September hat Wendrich Zeit, seine Saisonbestleistung von derzeit 2,22 Metern entsprechend zu steigern. In Berlin war für ihn bei 2,19 Metern Endstation, dabei war er mit seinem Auftritt durchaus zufrieden. „Es war der beste Wettkampf in dieser Saison“, so Wendrich. „Zum großen Glücksgefühl, haben ein paar Millimeter gefehlt, das hat sich direkt danach natürlich sehr ernüchternd angefühlt“, doch die Silbermedaille sei auch schön, meinte der 24-Jährige. Drei Wochen lang möchte er jetzt intensiv trainieren. Dann stehen noch ein Wettkampf in den Niederlanden und vermutlich ein Start beim ISTAF in Berlin an. Und, wenn alles glatt läuft, würde er vor dem Nominierungsschluss für die WM auch gerne noch einmal einen Wettkampf in seiner Heimat auf dem Sportplatz am Soester Schulzentrum absolvieren.

Und auch für die dritteSoester DM-Starterin, Laura Voß (LT DSHS Köln), ist die Saison noch nicht vorbei. Sie zählt zur deutschen Mannschaft, die Mitte September im traditionsreichen Länderkampf gegen die USA antritt. Für den Thorpe Cup hatte sich die Soesterin durch ihren guten Siebenkampf beim Mehrkampf-Meeting in Ratingen Anfang Juli empfohlen. Als viertbeste Deutsche war sie hier auf dem achten Platz gelandet. Bei der DM in Berlin hatte die frühere Hochsprung-Spezialistin ihre Laufstärke unter Beweis gestellt. Über 400-Meter-Hürden landete sie auf Platz 13, mit der 4x100-Meter-Staffel aus der Kölner Sporthochschule wurde sie 14. mo

Quelle: Soester Anzeiger

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